New boy in town

Ist doch oft das selbe. Wenn einer so einen leichten Grillschaden hat wie ich, dann denkst du dir, so ein Smoker wäre doch auch mal was. Aber ich bin nicht nur gerne
am Grill, sondern auch ein Frankfurter Bub. Und die Frankfurter sind zwar sehr nah an Handkäs und Äppler gebaut, aber mit großen Grundstücken ist das so eine Sache.

Also, so ein Smoker der richtig Spaß macht der ist halt auch groß, hat mindestens 8mm Stahlblech, braucht jede Menge Holz und ist in der gewünschten Größe kein echter Schnapper :-).

Aber was für „Long Jobs“ bei niedriger Temperatur und das auch 365 Tage im Jahr, was könnte da eine Alternative sein???. Ich habe mal Herrn Bing, Frau Google und einige Einträge im „Gesichtsbuch“ durchsucht, und bin bei einem dicken grünen Ei fündig geworden. So ein Big Green Egg, echt cool. Aber sehen, anfassen usw. wollte ich das schon mal, nicht einfach so bestellen.

Aber, weil diese grünen Eimer recht unhandlich sind, habe ich bei den angegebene Händlern nichts gefunden. Da bin ich dann wieder zu meinem Stammhändler BBQ360 nach Frankfurt gefahren und habe mir mal angesehen was es sonst noch so gibt :-).

Habe aus dem letzten Mal nicht gelernt und natürlich wieder die Familie mitgenommen.

Das geniale, auch andere Kunden waren an Keramik Eiern interessiert und so konnten wir prima in die Diskussion über Sinn, Nutzen und Möglichkeiten einsteigen. Eigentlich wollt ich ja nur Info’s, aber wie immer habe ich dann doch was gekauft. Ist mir und der Familie eingefallen, dass ich bald Geburtstag habe, und schon war ein Grunde für den neuen Grill gefunden. Also alle wieder per U-Bahn nach Hause und ich mit dem Ding im Auto, nee bin doch lernfähig 🙂 Doch, die Kiste besser liefern lassen. Zum Glück !

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Was soll ich sagen, die Packung hatte etwa 90 kg. Ich hatte dann schon bedenken, dass der Zusammenbau so kompliziert wäre wie beim Napo, aber der Fahre hat – nachdem wir wieder atmen konnten, gesagt: Kannst du ohne Anleitung atmen? Dann kannst du auch den Grill aufbauen 🙂

Aber kennt ihr das auch? Was ihr mit euren Kindern macht, trifft auch euch. Der Monolith wurde natürlich nicht an meinem Geburtstag geliefert, sondern ca. 1 Woche vorher und ich durfte den nicht auspacken – war ja noch kein Geburtstag 🙂 Da hat auch der Trick nicht geholfen, dass wir die Kiste mitten ins Wohnzimmer direkt vor den Fernseher gestellt haben.

Aber dann, endlich war es soweit. Auspacken, aufbauen und dann muss auf alle Fälle was leckeres drauf – aber etwas mit ganz viel Ruhe.

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Was für ein Glück, der ist ja quasi montiert 🙂 Muss nur die Füße zusammenbauen (das Nest) der Rest ist schon fertig. Toll, dann kann es ja bald losgehen.

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Aber was wäre denn genau das richtige für die „Proberunde“ auf dem Ei, und welchen Namen sollen wir denn dem dicken geben?

O.K., das mit dem Namen hatten wir nach einiger Diskussion in der Familie durch eine fast demokratische Abstimmung gelöst -> Eggbert soll es sein 🙂

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Sieht er nicht zierlich aus? Jetzt muss er aber raus auf die Terrasse damit wir den kleinen mal austesten können. Und was leckeres kommt auch drauf.

So, wir bekommen wir denn angeheizt? Ich habe einfach ca. 1,5 kg Holzkohle, denn Briketts sind nichts für das Ei, in den Korb geschüttet und dann mit drei Anzündern gezündet. Durch die Kaminwirkung muss sonst auch nicht gemacht werden. Nach ca. 10 Minuten waren die gewünschten 120°C erreicht.

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Also die Holzkohle angezündet und gleich, auch wenn Feuerseitig noch nicht viel passiert war, die Keramikplatten in den Grill eingesetzt damit ich meine geplanten Rippen auch schön in indirekter Hitze machen kann.

 

Ich habe auf den guten Deckelhalter vom Ikea ein paar leckere Rippen für 2,5h bei den 120°C ziehen lassen und dann die Temperatur durch regeln der Luftzufuhr auf 160°C erhöht. Ist erstaunlich wie schön das Ei die Temperatur gehalten hat.

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Und weil so schön viel Platz auf dem Rost ist, habe ich noch eine Rinderhüfte neben die Rippen gelegt. Die konnte in der restlichen Stunde für die Rippen ganz bequem mitgegrillt werden

Und weil ich gerade in Ausprobierlaune war, haben wir mit der letzten Kraft die Temperatur auf 180° C nach oben geschafft (hätte etwas mehr Kohle in den Korb werfen sollen) um noch einen Apfelwein – Apfelkuchen zu backen 🙂

Muss sagen, Eggbert hat sich gut gemacht und wir werden sicher in Zukunft ganz viel Spaß zusammen haben.

Bis zum nächsten Post,

Euer Böhlie

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